Wie du deinen eigenen Blog erstellst

22 Tipps, wie du deinen eigenen Blog erstellst | Erfahrungen sammeln | Geld verdienen

Deine ersten Schritte zu deinem eigenen Blog!

Wenn du dich dafür entschieden hast, einen Blog zu starten und über etwas zu schreiben, dass dich glücklich macht, dann bist du schon weiter als viele andere. Bloggen hat nicht nur etwas mit Geld verdienen zu tun. Um genauer zu sein, sollte man nicht mit dem Bloggen beginnen um Geld zu verdienen. Vielmehr geht es darum Erfahrungen zu sammeln. Das Schreiben und das Recherchieren setzen für dich persönlich ein neues Level. Du möchtest die Zeit und die Arbeit die dahinter steckt natürlich nicht vergeuden.

Warum haben wir mit dem Bloggen begonnen?

Angi und ich haben uns dafür entschieden the-small-things-in-life.com zu starten, da wir begeistert sind neue Dinge auszuprobieren und über Tipps und Tricks zu schreiben, die wir lernen. Wir verreisen auch gerne und wollen unsere Reiseberichte mit jedem teilen.
Es hat etwas Zeit gedauert, bis wir den Blog erstellt hatten und bis wir einige Dinge erst verstanden haben zu Beginn. Wir haben die letzten Tage eine Liste von 22 Tipps zusammengestellt, die wir hier gerne mit euch teilen.

1. Setze dir ein paar Ziele zu Beginn

Wer sich zu Beginn folgende Fragen beantwortet, hat im Erstellen des eigenen Blogs weniger Probleme:

  • Warum möchtest du schreiben?
  • Über was möchtest du schreiben?
  • Wer ist deine Zielgruppe?
  • Welchen Wert bringt dein Inhalt deinen Lesern?
  • Wie kannst du den Erfolg deines Blogs messen? (Schlüsselindikatoren wie z.B. Nutzer pro Tag, etc.)
  • Wie oft möchtest du einen neuen Beitrag veröffentlichen? Täglich? Wöchentlich? Monatlich?

Diese Fragen solltest du dir vorher beantworten und daraufhin ein Paar Ziele definieren. Je klarer deine Ziele sind, desto besser.

2. Sei dir darüber bewusst, dass es lange dauert, bis du Ergebnisse siehst

Es wird einige Zeit und Arbeit kosten, bis du die ersten Erfolge deines Blogs siehst. Je mehr Zeit du in deinen Blog investierst, desto höher sind natürlich deine Chancen. Viele Leute sind Vollzeit beschäftigt und können nicht die Zeit investieren, die nötig wäre, für einen schnellen Erfolg.
Wenn du genügend Zeit einplanst und dir keine Gedanken darüber machst in den ersten Jahren, kannst du etwas außergewöhnliches schaffen.

3. Wähle deinen Blog / Domain Namen

Den richtigen Domain Namen zu finden ist nicht so einfach wie es klingt. Wenn du schon der Überzeugung bist einen guten Namen gefunden zu haben – Herzlichen Glückwunsch. Der Name sollte so ausgewählt werden, dass er dem Leser in Erinnerung bleibt. Wenn er dann auch noch kurz und einfach zu schreiben ist, hast du alles richtig gemacht.
.com Domains sind mehr beliebt als .de Domains. Wenn du deinen Namen als .com Domain kaufen kannst, würden wir dir empfehlen, dies zu tun. Du kannst jederzeit mit dem 1&1 Domain Check prüfen, ob deine Domain noch verfügbar ist.

4. Wähle ein für dich geeignetes Content Management System

Mit einem Content Management System kannst du deine Seite erstellen und Beiträge veröffentlichen. Das bekannteste CMS System ist WordPress. Du kannst es kostenlos verwenden und es gibt sogenannte „Plugins“, die dir zusätzliche Hilfe / Werkzeuge zur Verfügung stellen. Wir empfehlen dir, dich einmal auf wordpress.com einzulesen und dir die Vorteile von WordPress anzusehen.

5. Such dir ein geeignetes Design aus

Wenn du dich für WordPress entschieden hast, gibt es eine große Menge an kostenlosen WordPress Themes. Such dir ein für dich geeignetes Design aus. Es muss dir gefallen und muss deinen Vorstellungen entsprechen. Bei uns hat es ca. 4 Wochen gedauert, bis wir uns für ein Theme entschieden haben.
Es gibt auch Themes für wenig Geld, die ein paar mehr Vorteile bieten, als kostenlose Themes. Für deinen ersten Blog reicht aber ein kostenloses Design vollkommen.

6. Organisiere die Struktur deiner Seite

Du solltest folgende Dinge für den Aufbau deiner Webseite beachten:

  • Möchtest du, dass deine neuesten Beiträge direkt auf der Startseite angezeigt werden oder möchtest du eine Statische Startseite haben?
  • Schreibe eine „Über mich“ Seite.
  • Stelle sicher, dass die Leser dich über ein Formular oder auf anderem Weg leicht kontaktieren können im Falle von Fragen.
  • In Deutschland ist das Impressum und eine Seite „Datenschutz“ pflicht. (DSGVO)

7. WordPress Plugins, die wir empfehlen

Wir haben im Laufe der Zeit einige Plugins kennengelernt, die wir sehr empfehlen können:

  • Antispam Bee: Das Plugin schützt dich vor Spam.
  • Contact Form 7: Mit diesem Plugin kannst du sehr leicht ein Kontaktformular erstellen und über einen Shortcode in jede Seite einbinden.
  • Cookie Law Bar: Das Plugin bindet das Pflicht Popup Fenster ein, dass die Leser über Cookies informiert.
  • Password Protected: Mit diesem Plugin kannst du deine Seite vorübergehend mit einem Passwort versehen, sodass nur du auf die Seite zugreifen kannst.
  • WP Mail SMTP: Das Plugin hilft dir dabei, dass deine versendeten Emails nicht im dem Spam-Ordner der Leser landen.
  • Yoast SEO: Mit diesem Plugin kannst du sicher gehen wie stark deine Beiträge aus SEO Sicht geschrieben sind.

8. Erstelle dir zu Beginn eine Liste von 50 Ideen für deine Beiträge

Wenn du zu denjenigen gehörst, die wöchentlich neue Beiträge veröffentlichen wollen, dann solltest du dir zu Beginn eine Liste von 50 Ideen erstellen. Die Liste hilft dir bereits, Beiträge für bis zu einem Jahr vorzubereiten. Nichts ist schlimmer, als kein Thema zu finden, über das man schreiben kann.

9. Bevor du deinen Freunden oder deiner Familie von deinem Blog erzählst

Das wichtigste an deinem Blog sind Beiträge. Ohne Beiträge ist dein Blog kein Blog. Es braucht eine vielzahl von Beiträgen. Bevor du also jemanden davon erzählst, solltest du folgende Punkte beachten:

  • Schreibe 8-10 Beiträge
  • Achte darauf, dass mindestens 3 von diesen 10 Beiträgen ca. 1500 Wörter haben
  • Achte darauf, dass es mindestens 300 Wörter braucht um von Suchmaschinen beachtet zu werden.

10. Verwende Hochauflösende Bilder

Deine Beitragsbilder, aber auch deine Bilder innerhalb eines Beitrags sollten immer in hoher Auflösung sein. Leser lieben klare, große und schöne Bilder.

11. Erstelle deine Beitragsbilder auf canva.com

Canva bietet dir eine sehr leichte und kostenlose Möglichkeit Beitragsbilder zu erstellen. Du kannst damit auch Bilder für Pinterest und andere Soziale Netzwerke erstellen. Die Bilder können in jeder Größe erstellt werden und mit deinen eigenen Bildern und Texten versehen werden. Die meisten Bilder auf unserer Seite wurden über Canva erstellt.

12. Versuche deine Beiträge immer einheitlich zu schreiben

Je mehr Beiträge du schreibst, desto einfacher wirst du dich tun beim Erstellen neuer Beiträge. Versuche immer konsistent zu bleiben. Es ist leichter Leser zu verlieren, als neue Leser zu gewinnen. Achte darauf, dass deine Art, wie du die Leser ansprichst, immer die selbe ist.

13. Deine Beiträge sollten hohe Qualität haben

Wenn du neue Beiträge schreibst, solltest du immer darauf achten, dass du nicht zu schnell auf den „Veröffentlichen“ Button drückst. Hohe Qualität bedeutet nicht nur Inhaltlich qualitativ aber auch von der Form und Leserlichkeit. Versuche Absätze auf 2-3 Sätze zu limitieren und jeder Satz sollte dabei weniger als 20 Wörter beinhalten.

Lass dir genug Zeit für deinen neuen Beitrag. Am besten loggst du dich für 24 -48 Stunden aus und schaust erst danach wieder auf deinen Beitrag. Manchmal fallen einem neue Ideen ein oder man findet eine bessere Schreibweise für einen Absatz. Wenn es möglich ist, lasse den Beitrag von jemandem gegenlesen und auf Rechtschreib- und Grammatikfehler prüfen.

14. Schreibe einprägsame Beitragsüberschriften

Unabhängig wie gut dein Beitrag vom Inhalt ist. Du brauchst eine gute Überschrift um die Leser anzusprechen. Je besser die Überschrift, desto mehr Leser wirst du auf deinen Blog aufmerksam machen. Wir Menschen entscheiden in wenigen Sekunden, ob wir auf einen Beitrag klicken oder nicht. Die Entscheidung fällt auf die Überschrift, die uns am meisten anspricht.

Leser lieben es, wenn sie etwas lesen, was anderen schon weitergeholfen haben. Wenn du in der Überschrift zum Beispiel die Anzahl der Tipps angibst (wie hier in unserem Beitrag), dann haben die Leser eine Erwartung über die Breite des Beitrags.

15. Versetze dich in den Leser

Würde jemand meinen Beitrag weiterempfehlen? Diese einfache Frage kann dir dabei helfen, deinen Beitrag nochmal zu überdenken.

16. Starte eine Email Liste vom ersten Tag an

Vor dem ersten Beitrag solltest du dir bereits Gedanken darüber gemacht haben, wie du deine Email Liste (Newsletter) aufbaust. Es gibt viele Plugins und Platformen, die dir dabei helfen können.
Ab dem ersten Beitrag kannst du dann bereits deinen Lesern anbieten, sich in deinen Newsletter einzutragen, um als erster neue Informationen zu erhalten.

Eine Email Liste erlaubt es dir, deine neuen Beiträge zu teilen ohne dabei von Google oder andere Suchmaschinen abhängig zu sein. Die Leser, dich sich in deinen Newsletter eingetragen haben, finden deine bisherigen Beiträge interessant und werden sehr wahrscheinlich auch deine neuen Beiträge lesen.

17. Belohne Leser mit kostenlosen „Geschenken“

Die Anzahl deiner Leser kann sich deutlich erhöhen, wenn du dein Wissen über ein Thema kostenlos verschenkst. Das kann zum Beispiel in Form eines PDF’s sein. Auf vielen Webseiten muss der Leser für gutes Wissen bezahlen. Bei dir bekommt er es umsonst.

18. Nutze Google Analytics um deinen Blog Erfolg zu messen

Google Analytics hilft dir dabei herauszufinden, wie gut dein Blog läuft. Wer hat deine Seite aufgerufen? Wie hat er deine Seite aufgerufen? Von wo hat er deine Seite aufgerufen? Wie viele Leser besuchen deine Seite pro Tag?

Zu wissen, welcher Beitrag am meisten aufgerufen wird, kann dir dabei helfen neue Beiträge mit denselben Keywords zu verfassen.

19. Teile deine Beiträge in den Sozialen Netzwerken

Die meisten Besucher eines Blogs kommen von Sozialen Netzwerken. Die beliebtesten Seiten sind Facebook, Twitter, Google+, Pinterest. Je mehr Fans du auf deinen sozialen Netzwerken hast, desto mehr Leser wirst du auf deinen Blog aufmerksam machen.
Für the-small-things-in-life.com haben wir uns für Pinterest und Twitter entschieden.

20. Geld verdienen: Affiliate Marketing

Solltest du „Geld verdienen“ als Hauptgrund gemacht haben für deinen Blog, dann solltest du dich intensiv mit dem Thema Affiliate Marketing auseinander setzen.

Affliate Marketing ist, wenn du Produkte oder Service weiterempfehlst und dafür eine kleine Provision erhälst, sobald der Leser dieses Produkt kauft oder den Service beauftragt. Das wohl beliebteste Affiliate Netzwerk in Deutschland ist das Amazon Partnerprogramm.

21. Geld verdienen: Google AdSense

Mit Google AdSense kannst du auf deiner Webseite Werbebanner anzeigen lassen, mit der du kleines Trinkgeld machen kannst. Mehr Informationen findest du auch hier. Du bekommst Geld, sobald ein Leser auf die Banner klickt. Oder aber wenn du genug Leser auf deinen Blog aufmerksam gemacht hast (pro 1000 Seitenaufrufe).

22. Am Ende jedes Beitrags,…

…gebe deinen Lesern die Möglichkeit, sich für deinen Newsletter zu registrieren und dir auf deinen sozialen Netzwerken zu folgen.

Fazit

Wir hoffen, wir konnten dir ein paar nützliche Tipps für deinen ersten Blog geben. Wir würden uns freuen, wenn du dich in unseren Newsletter einträgst und immer auf dem laufenden bleibst.

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